Geiselstein Nordostkante – Route „Herbstwind“ 

 

ROUTENINFOS

Gebirge:
Ammergauer Alpen

Gipfel:
Geiselstein, 1884 m

Exposition:                                                                                                                                                   Nordostkante

Route:
Herbstwind

Länge:
Ca. 450 Meter, 14 Seillängen

Schwierigkeitsgrad:
6+/7-

Charakteristik:
Steile und überaus ansprechende Kletterei in durchgehend kompaktem Fels erster Güte. Die nachträglich eingerichtete Route stellt eine Kombination verschiedener Kletterwege im Bereich der Nordostkante dar. Die Absicherung mit Bohrhaken ist gut bis hervorragend.

Absicherung:
Mit Schwerlastankern sehr gut gesichert. Mobile Sicherungsmittel sind meiner Meinung nach nicht erforderlich und auch schlecht einsetzbar.

Zustieg:
Von Halblech in der Nähe von Füssen geht es mit dem Fahrrad auf der für Kfz gesperrten Straße in Richtung Kenzenhütte (Übernachtungsmöglichkeit). Am „Wankerfleck“, ca. 1 Kilometer vor der Kenzenhütte beginnt der Weg zur Nordwand. Fahrzeit mit dem Fahrrad zum Wankerfleck ca. 40 Min.
Bequemer ist der Zubringerbus von Halblech zur Kenzenhütte. Hier die Fahrzeiten
Vom Wankerfleck läuft man über eine gut sichtbare Wiese, an dessen Ende ein kleiner Bach zu überqueren ist. Nun dem Wanderweg zum Geiselstein folgen, bis dieser ganz nahe an die Nordwand heranreicht. Hier zweigt ein kleiner Steig nach links zu den Nordwand-Einstiegen ab. Die „Herzogroute“ beginnt wenige Meter links des tiefsten Punktes der Felswand. Zur „Herbstwind“ quert man noch etwas weiter nach links in eine gut sichtbare Scharte. Von hier sind es noch wenige Meter hinauf zur plattigen Felswand, an dessen Ausläufern sich der Einstieg befindet. Bohrhaken sind gut zu erkennen.

Gehzeit: Wankerfleck – Einstieg „Herbstwind“ ca. 45 Min.

Abstieg:
Vom Ausstieg der Route zu Fuß über den Normalweg durch die Westflanke (II) zurück.

Ein Abseilen über die „Herbstwind“ ist nicht angedacht und dauert viel länger als der Fußweg.

Prädikat:
Sehr empfehlenswert!

Tipp:
Trockene Verhältnisse sind sehr vorteilhaft.