Sportliche Highlights

1981 -
1986
Mitglied der Deutschen Ski-Nationalmannschaft im Abfahrtslauf
int. Deutscher Juniorenmeister; 4. Pl. bei Junioren Weltmeisterschaft; 1. Pl. bei intn. FIS-Abfahrtslauf in Norwegen; Pl. 1 in Juniorenweltrangliste; 3. Pl. im Europacup; Weltcupfahrer in Garmisch Partenkirchen; Gröden und Val d`Isere.
1986Verletzungsbedingter Rücktritt aus der Ski-Nationalmannschaft nach zwei schweren Stürzen im Weltcup.
Alleingang durch die Matterhorn Nordwand und die Ortler-Nordwand (2 Std. 30 Min) mit 21 Jahren. Siehe Berichte Juli 2007.
1987Durchsteigung der 850m hohen Half Dome-Nordwestwand in 10 Std (Yosemite Valley). Alpinstilbegehung der 1000m langen Nose-Route am El Capitan in eineinhalb Tagen. (Yosemite Valley)
1988Doppelexpedition zum höchsten Berg Chinas, dem 8046m hohen Shisha Pangma (jüngster Achttausenderbesteiger Europas) und dem 8201m hohen Cho Oyo in Tibet im Alpinstil. Mussten am zweiten Berg auf ca. 7800m (gelbes Band) wegen extremen Jetstreams umdrehen, da wir beinahe weggeweht worden wären. Siehe Berichte Juli 2006.
1989Abschlussprüfung zum staatl. gepr. Ski- und Langlauflehrer.
Abschlussprüfung zum Fachübungsleiter Sportklettern.
1990Alleingang zum 7145m hohen Pumori (Tochter des Mt. Everest) in Nepal.
1991Nationaler Schiedsrichter bei Sportkletter WM, Weltcup in Frankfurt und Nürnberg.
1992Alleingang durch die Alpamayo-Südwestwand (5980m) über die Franzosen-Route in Peru/Anden.
1993Abschlussprüfung zum staatl. gepr. Berg- und Skiführer.
Expedition zum Hidden Peak (Gasherbrum I, 8068m) im Karakorumgebirge/Pakistan. Wegen extremen Witterungsverhältissen (Stürme und Lawinenabgängen) auf 6500m abgebrochen.
Einen Solo-Erstbegehungsversuch an der 2000 Meter hohen Südwand des Gasherbrum VI (7003m) musste ich wegen zu warmen Temperaturen (Eisschlag, Lawinen) nach 1500m Kletterstrecke abbrechen.
Bis zu diesem Zeitpunkt die schnellste Winterbegehung durch die 900m lange Aig. du Dru-Nordostwand "Drucouloir" (Chamonix/FRA) im Januar bei -25 Grad in 14 Stunden von der Grandes Montets Bahn bis zum Gipfel mit Robert Jasper.
1994Expedition zum Pik Korschenewskaja (7103m, Pamirgebirge) über den Südgrat.
Pik Kommunismus über Nordgrat und anschl. Längsüberschreitung im Alpinstil. Mit 7495m der höchste Berg der ehemaligen Sowjetunion im Pamirgebirge in Tatschikistan.
Längsüberschreitung des Mt. Cook und des Mt. Tasman in Neuseeland im Rahmen eines intern. Bergführertreffens. Nach dem Mt. Tasman saßen wir 5 Tage in einer Biwakschachtel fest. Extreme Stürme verhinderten eine Hubschrauber Rettung.
1995Qualifikation und Aufnahme ins DAV-Skilehrteam.
Solobegehung des Brenvasporns (1300m bis 65°) am Montblanc. Siehe BILDERGALERIE-Alpines Bergsteigen.
1996 "Free-solo" Winterbegehung durch die Les Droites-Nordwand (1100 bis 80°) in weniger als 4 Std; danach Abstieg durch die Südwand und Skiabfahrt ins Tal. Am Nachmittag saß ich wieder in Chamonix beim Kaffee trinken. Siehe Bildergalerie-alpines Bergsteigen.
Bis zu diesem Zeitpunkt die schnellste Begehung auf den 6549m hohen Shivling (Matterhorn des Himalaya) über den Westgrat in eineinhalb Tagen vom Basislager und dahin zurück. (Garhwal-Himalaya/Indien)
1997Drei Bigwall Routen am 1000m hohen El Capitan innerhalb von 10 Tagen. (Yosemite Valley)
El Cap "Westface" in einem Tag Rotpunkt (20 SL/8); "The Shield" in 2 ½ Tagen; "Lurking fear" in 2 Tagen.
1998Abschlussprüfung zum staatl. gepr. Diplomtrainer Sportklettern an der Trainerakademie in Köln.
Alpines Sportklettern (Auswahl schwieriger Routen von 1995-1998)
Wendenstöcke:
Caminando 8+, Paco 8+/9-, Charia 8+, Legacy 9-, Blaue Lagune 9-
Bockmattli: Trubadur 8+
Kleine Zinne: Gelbe Mauer 9-
Marmolada: Weg durch den Fisch 9-
Drusenfluh: Intifada 8/8+
Kirchlispitzen: Dohle Jonathan 9-, Amacord 9-, Wandsterben 9-
(Viele Routen davon on sight oder im Rotpunktstil)
1999Erkundungsexpedition zum 7540m hohen Chomo Lönzo Mittelgipfel in Tibet. Kamen auf einer neuen Route bis ca. 6500m. Das Basislager stand auf 5000m. Dieser Himalayariese gehörte damals zu den höchsten noch unbestiegenen Gipfel der Welt.
2000Schwierige Kletterrouten an den Wendenstöcken/Berner Alpen:
Batman 8+9-, Caminando 8+, Millenium, 8+/9-, Dingo 9-

Erstbegehung der Route Gelbfieber 9- am Hochwiesler.

Erstbegehungsversuch am direkten Südwestpfeiler des Bhagirathi III (6454m) in Indien.
20012. Versuch am direkten Südwestpfeiler des Bhagirathi III (6454m) in Indien. Siehe EXPEDITIONEN.

Erstbegehung der Route "Ikarus" 9- und "Märchenkönig" 8 am Sebenhkopf. Siehe TOPOS September 2003.
20029. Platz beim internationalen VAUDE-Eisklettercup in Fieberbrunn (Österreich). Siehe BERICHTE September 2003.

"Berninaexpress" - Die drei Pfeiler der Piz Palü Nordwand innerhalb 24 Stunden von St. Moritz nach St. Moritz "by fair means". Siehe BERICHTE September 2003.

Erstbegehung der Route "Spiderman" 9/9+ im Rotpunktstil (alle Seillängen im Vorstieg) an der Roten Flüh - Tannheimer Tal. Siehe TOPOS.

"On sight" Begehung der Direttissima (Hasse/Brandler) 8+ an der großen Zinne Nordwand (Dolomiten). Alle Seillängen im Vorstieg geklettert.
2003 Rotpunktbegehung der Route „Schweizer Weg“ 9-/9 an der westlichen Zinne Nordwand (Sextner Dolomiten) mit Markus Hoppe (Kletter-Nationalteam) in 7 Stunden. Siehe Rubrik BILDERGALERIE.

Erst- und Rotpunktbegehung der Route „Schwarze Mamba“ 8-/8 an der Roten Flüh Südwand. Siehe TOPOS September 2003.

Vermutlich erste freie Begehung der Route „Feuerland“ 9- an der Gimpel Nordwand mit Günter Bahr. Siehe TOPOS September 2003.

Führungstour als Bergführer und Reisleiter zum Mt. Kenia (Pik Lenana 5100m) und Kilimanjaro (Stella Point 5695m) auf den jeweiligen Normalwegen.
2004 Im Vormonsun gelang mir mit Jörg Pflugmacher aus Garmisch Partenkirchen im dritten Anlauf im Alpinstil die Erstbegehung des direkten Südwestpfeilers am 6454m hohen Bhagirathi III in Indien. Diese Route war für mich der Höhepunkt in meiner bisherigen Expeditionkarriere. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann dies in der Rubrik EXPEDITIONEN.
Wendenstöcke/Excaliburpfeiler "Via Niagara" 9-. Siehe BERICHTE September 2004.
2005 Erste Rotpunktbegehung meiner Route „Highway der Träume“ 8 an der Hochwiesler Südwestwand im Tannheimer Tal. Siehe TOPOS Juli 2005.

Routenschiedsrichter bei der Kletterweltmeisterschaft in München.
2006 Erstbegehung der 20 Seillängen Route „Schrei aus Stein“ 9-/9 an der Gimpel Nordwand von unten. Siehe BERICHTE 2008.

Sanierung und Begradigung der Route „La luna e i Falo“ bis zum großen Band am Monte Casale im Sarcatal bei Arco (ITA). Anschließend erste Rotpunktbegehung mit Schwierigkeitsvorschlag 7+. Siehe TOPOS April 2007.

Erste Rotpunktbegehung der Route „Miss Allgäu“ 8+ an der Kellerwand. Siehe TOPOS Kellerwand April 2005.
2007 Rotpunktbegehung der Route „Catch my fall“ 9-/9 (saniert und neu eingebohrt) an der Kellerwand.
Erste Rotpunktbegehung der Route „Dolomitenmann“ 9- an der Kellerwand.
Erste Ropunktbegehung der Route „Gorilla“ 8+ an der Kellerwand.
Erste Ropunktbegehung der Route „Lady Sunshine“ 7/7+ an der Kellerwand.

Alle Kellerwandinfos findest du bei mir im Archiv TOPOS.


Erstbegehung der Route "African Skyline" 8- und "Way to Skyline" 8- am 5199 Meter hohen Mount Kenya in Afrika. Siehe TOPOS und BERICHTE vom August und September 2007.

Rotpunktbegehung (alle Seillängen im Vorstieg) meiner neuen Route "Schrei aus Stein" 20 Seillängen im Schwierigkeitsgrad 9-/9 (Vorschlag, noch nicht bestätigt) an der Gimpel Nordwand. Alle wichtigen Infos über die Route findest du bei mir unter BERICHTE 2008 und TOPOS.
2008 Erstbegehung und Rotpunktbegehung der Route „Gimpel Perle“ 8- an der Gimpel Nordostkante im Tannheimer Tal. Infos darüber findest du bei mir unter BERICHTE August 2008 und TOPOS.

Rotpunktbegehung der Route "Moderne Zeiten" (800m - 7+/8-) an der Marmolada Südwand. Dabei alle Seillängen im Vorstieg. Infos darüber findest du bei mir unter BERICHTE September 2008.

Vermutlich erste freie Begehung der Route "La Luna e i Falo" am Cima alle Coste im Sarcatal (Gardasee). Von den 20 Seillängen (alle im Vorstieg) gelangen mir 19 im Rotpunktdurchstieg. Die Schlüsselstelle im Schwierigkeitsgrad 9- (Vorschlag) kletterte ich leider nur im a. f. Stil. Alle wichtigen Infos dazu findest du bei mir unter TOPOS 2008.
2009 Erstbegehung incl. Rotpunktbegehung (alle Seillängen im Vorstieg) der Mixed-Winterkletterroute "Ice on the Rocks" an der Rubihorn Nordwand (11 Sl/440m) in den Allgäuer Alpen. Alle wichtigen Infos dazu findest du bei mir unter BERICHTE März 2009 und TOPOS.

Ringbandabriss am Ringfinger im Juli...

On sight Begehung (alle Seillängen im Vorstieg) mit neun gesunden Fingern der Route "Das graue Element" 8 an der Schneck Ostwand im Allgäu. Siehe BERICHTE August 2009

Erstbegehung und Rotpunktbegehung der Route "Im Westen nichts Neues" 8-/8 an der Roten Flüh Westwand. Siehe Rubrik TOPOS 2010

Yosemite Valley Oktober 2009:
El Capitan "Free Blast" Rotpunkt 5.11b (Riss/Reibung).

El Capitan "NIAD" -Nose in a day- (ohne Fixseile). Mussten leider nach 26 Seillängen um 15.15 Uhr die Aktion abbrechen, da meinem Seilpartner Olav Isaksson (SWE) auf Grund von Karabineröffnung alle kleinen Keile vom Gurt gefallen sind. Diese sind im oberen Wandteil dringend einzusetzen. Ein weiterer Durchstieg ohne diese Sicherungsmittel erschien uns als ein zu hohes Risiko. Siehe BERICHTE November 2009

North Dome "Crest Jewel" mit Direkteinstieg. 15 SL, 5.10d (Reibungsplatten). Alle Seillängen im Vorstieg Rotpunkt.
2010 „Anden-Marathon“
Während eines zweieinhalb wöchigen Aufenthaltes in der Bergsteigermetropole Huaraz/Peru gelangen mir mit meinem Alpin-Partner, Niels Delenk die „Eintages on-sight Begehung“ (alle Seillängen im Vorstieg) der 750 Meter langen La Esfinge Ostwand (5 11b/c oder 6c+/7a) im „clean climbing“. D. h. die Schlüsselseillängen müssen komplett mit Friends oder Keilen abgesichert werden. Gleich danach ging es zu Fuß weiter zum 6025m hohen Artesonraju, einem der schönsten und bekanntesten Berge Südamerikas. Die 800m hohe und bis zu 75 Grad steile Südwestwand durchstiegen wir im Auf- und Abstieg seilfrei. Nur bei der Überwindung der nahezu senkrechten Randkluft wurde in der Nacht kurzzeitig gesichert. In Huaraz zurück, wechselten wir die nasse Ausrüstung/Bekleidung und machten uns auf den Weg zum 6354m hohen Chopicalqui, den wir mit nur einem Biwak erstiegen. Bereits am nächsten Abend saßen wir wieder in einer Bar in Huaraz und suchten das nächste Ziel aus. Der 6023 Meter hohe Tocllaraju sollte es sein. Auch diesen konnten wir mit nur einem Hochlager ersteigen und waren tags darauf wieder in der Stadt zurück. Außer den Fahrten in die jeweiligen Bergtäler beanspruchten wir keine fremde Hilfe, wie Träger oder Mulis. Wir errichteten keine festen Lager und waren meist doppelt so schnell wie in den Führern angegeben. Das war auch notwendig, da die Klimaerwärmung die objektiven Gefahren wie Steinschlag, Eisschlag und Spaltensturzgefahr extrem erhöht. Deswegen sind wir unserem Motto: „Geschwindigkeit ist Sicherheit“ treu geblieben und kamen wieder gesund nach Hause. Einen Bericht über die seilfreie Begehung der Artesonraju Südwestwand findest du bei mir in der Rubrik BERICHTE August 2010.
2011 Eisklettern am "Thron-Wasserfall" (90°) im Averstal (Schweiz). Alle Seillängen im Vorstieg Rotpunkt. Infos dazu findest du bei mir in der Rubrik TOPOS März 2011.

Montblanc du Tacul "Supercouloir" mit dem direkten Einstieg (M6) - laut Angaben anderer Kletterer bei wenig Eis vermutlich etwas schwerer. Alle Seillängen im Vorstieg Rotpunkt. Infos dazu findest du bei mir in der Rubrik BERICHTE März 2011.

Eiger Nordwand 1800m/M5+ (Berner Alpen) "Eintagesbegehung" vom Bahnhof der kleinen Scheidegg und wieder dorthin zurück mit dem Schweizer Bergführer Silvio Casoni. Infos dazu findest du bei mir in der Rubrik BERICHTE April 2011.

Erstbegehung und Rotpunktbegehung der drei Seillängen Route "Niemandsland" 8+ an der Roten Flüh Westwand. Infos dazu findest du bei mir in der Rubrik TOPOS September 2011.

Erste Rotpunktbegehung meines langjährigen Projektes "Tanz auf dem Regenbogen" (8a - Vorschlag) an der Südwand des Wildhauser Schafberges in der Schweiz.
Dabei gelang mir auch die erste zusammenhängende Rotpunktbegehung der zwei 25 Meter Seillängen des ehemaligen Baseclimbs "Größenwahn" aus den 80er Jahren. Früher mit 8+ und A1 bewertet. Ich schätze die erste Seillänge (25m) mit 8+/9- und die zweite Seillänge (25m) mit 9 ein.
Zusammen geklettert (50 Meter) könnte die Route vielleicht an den unteren zehnten Schwierigkeitsgrad (französisch 8a) heranreichen. Doch das muss erst durch kompetente Wiederholer bestätigt werden...
Die Route "Größenwahn" und "Tanz auf dem Regenbogen" wird im Frühjahr 2012 hier auf meiner Seite in der Rubrik TOPOS veröffentlicht.

On-sight Begehung der Route „Weg der bunten Steine“ 14 SL/8 in den Lechtaler Alpen.

Grandes Jorasses (4100m) Nordwand „Croz Pfeiler“ mit „Slowenen Variante“ 1100m/80°/M6+. Die Bewertung M6+ bezieht sich auf die ungünstigen Verhältnisse bei unserer Begehung und der dementsprechend schlechten Absicherung. Alle Seillängen kletterte ich im Vorstieg in einem Tag. Infos dazu findest du in der Rubrik TOPOS November 2011.

Erstbegehung der Route „Anderl-Heckmair Gedächtnisweg“ 400m/8- an der Widderstein Südwestwand in den Allgäuer Alpen. Alle Infos dazu findest du in der Rubrik TOPOS November 2011.

Große Alpenrouten: Des weiteren führte ich in den letzten 20 Jahren anspruchsvolle alpine Sportklettertouren bis zum 9. Grad (eine kleine Auswahl davon siehe oben) und anspruchsvolle Winterbegehungen an großen Alpenwänden durch.
So z. B.
Ortler-Nordwand (1200m bis 70°) bei einer Begehungszeit von 2,5 Std meine erste große Soloroute mit 21 Jahren; Matterhorn-Nordwand (1000m, schwierige Mixedkletterei bei Neuschnee) "free-solo" ebenfalls mit 21 Jahren (siehe Berichte Mai 2006); Triolet-Nordwand (700m bis 65°) seilfrei; Les Courtes-direkte Nordwand (950m bis 70°) Wintersolo im Januar bei minus 25 Grad Celsius; Droites-Nordwand (1100m bis 80° und mixed) Wintersolo mit Ski auf dem Rücken (siehe Bildergalerie - alpines Bergsteigen); Grandes Rocheuse-Dir. Nordwand Winterbegehung (1000m bis 80°); Aig du Verte-Bettembourgrinne (1000m bis 70°) Winterbegehung; Grandes Jorasses-Leichentuch mit linkem Einstieg (800m bis 80°/M5+) Winterbegehung bei extrem wenig Eis ohne gute Sicherungsmöglichkeit. Für mich war das M6; Aig du Dru-Nordwandcouloir (1000m bis 85° und 5c A1) mit Robert Jasper (damals schnellste Winterbegehung incl. Gipfelüberschreitung und Abstieg nach Chamonix an einem Tag); American Direkte an der Dru-Westwand (1000m 7+); Montblanc du Tacul-Gabarroucouloir (600m bis 85° und mixed) Wintersolo im Schneesturm; Montblanc-Brenvasporn (1300m bis 65°) "solo"; Mont Maudit-Ostwand (700m bis 70°) Winterbegehung; Aig du Midi - Dir. Nordwandcouloir (1000m bis 80°) Winterbegehung; Grand Capucin-Ostwand "Bonatti Route" (550m - 8) "on sight" (alle Seillängen im Vorstieg); Eiger-Nordwand - "Spit Verdonesque" (350m - VIII/A0 - alte Haken-Expo) dabei alle Seillängen im Vorstieg geklettert; Piz Palü-Ostpfeiler (600m - Fels IV und Eis bis 60°) "solo" in 1 Std. und 25 Min; Bumillerpfeiler am Palü (700m - Fels V und Eis bis 80°); und weitere schwierige Routen an hohen Alpenbergen.


Beruf: Von 1990 bis 2001 war ich bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Sonthofen als Stützpunkttrainer der Deutschen Sportkletter-Nationalmannschaft des DAV und Konditionstrainer für Spitzensportler der Sportfördergruppe tätig.
Im Jahr 2002 wechselte auf Grund struktureller Veränderungen vom Spitzensport zum Breitensport, konnte aber an der an der Außenstelle der Sportschule der Bundeswehr in Sonthofen verbleiben. Als Sportfeldwebel bin ich nun im Lehrgangsbetrieb der Sportschule eingesetzt. Mein Tätigkeitsbereich liegt vorrangig in der Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern, Fachsportleitern und Spezialkräften der Bundeswehr, hauptsächlich im Outdoorbereich.
Trotzdem liegt meine Leidenschaft immer noch beim Spitzensport. Bis zum Jahr 2009 war ich als DAV-Schiedsrichter bei nationalen- und internationalen Kletterwettkämpfen tätig.

2009 wurde ich zum "Team-Chef" der Disziplin Wettkampfklettern für internationale Militärwettkämpfe (CISM) ernannt und durfte deshalb in offizieller Mission bei den "Military-Worldgames" (Olympische Spiele der Soldaten) im Aostatal/Italien dabei sein. Einen interessanten Bericht mit Bildern dazu gibt es in der Rubrik Berichte März 2010.

In den Jahren 2002 bis 2004 trainierte ich den Spitzenkletterer Markus Hoppe (3-facher Deutscher Bouldermeister und Deutscher Meister im Schwierigkeitsklettern) im Rahmen des DAV - Wettkampfteams um sein nationales Topniveau auf Weltklasseniveau zu steigern. So freue ich mich jedes Mal, wenn er trotz seiner langen Wettkampfkarriere immer noch großartige Erfolge auf nationaler wie auf internationaler Ebene feiern kann.
News:
Im Herbst 2009 wurde er erneut Deutscher Meister im Schwierigkeitsklettern. Meine Hochachtung vor einem tollen Sportler und Menschen! (Siehe Berichte Nov 2009)

Als staatl. gepr. Bergführer, Diplom-Klettertrainer und staatl. gepr. Skilehrer erfülle ich Ihnen gerne ihren Bergsteiger- oder Klettertraum.
E-Mail Kontakt: walterhoelzler@gmx.de
Handy Kontakt: 0049-170-9327122
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